Astronomie im Chiemgau e.V.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein von astronomisch Interessierten aus ganz Oberbayern, deren gemeinsames Interesse den Sternen und der Astronomie gilt. Ziele des Vereins sind gemeinsame Himmelsbeobachtung, Astrofotografie und die Verbreitung astronomischen Wissens in der Öffentlichkeit.


Bevorstehende Termine

  • Vereinstreffen in Oberreith
    10. Februar 2026 , 19:00h
    Wildparkstüberl Oberreith
    Jeweils am zweiten Dienstag jedes Monats um 19.00h findet das reguläre Monatstreffen unseres Vereins statt. Je nach Jahreszeit und aktuellen astronomischen Ereignissen gibt es kurze Vorträge, Vorstellungen selbst aufgenommener Bilder und Diskussionen über alles, was in Astronomie, Raumfahrt und Wissenschaft vor sich geht. Veranstaltungen des Vereins wie Astronomietage oder öffentliche Beobachtungen werden geplant, und mitgebrachte Optik oder Kameras werden begutachtet. Die Geselligkeit kommt dabei keineswegs zu kurz. (mehr …)


  • VHS: Sternwarte Oberreith – Der Mond, unser steter Begleiter
    26. Februar 2026 , 19:30h
    Wildparkstüberl Oberreith
    Wir alle sind mit den Mondphasen vertraut und kennen Mondfinsternisse. Doch warum ist nicht bei jedem Vollmond eine Mondfinsternis, wann gibt es totale bzw. partielle Finsternisse und was hat es mit dem Blutmond auf sich? Warum steht im Winter der Mond relativ tief während er in den Sommermonaten hoch am Himmel zu sehen ist? Wie kommen die Krater auf den Mond und was sind die grauen Flecken, die man mit bloßem Auge erkennen kann? Welche Erkenntnisse hat man aus den Apollo-Missionen gewonnen? Der Vortrag gibt Antworten zu diesen und weiteren spannenden Fragen, und vermittelt Wissenswertes über unseren irdischen Begleiter.           Treffpunkt: 19.30 Uhr, Eingang Gaststätte im Wildpark Oberreith, Oberreith 6 a, 83567 Unterreit. Der Vortrag findet bei jeder Witterung statt. Bei gutem Wetter ist im Anschluss an den Vortrag eine Himmelbeobachtung mit dem großen Teleskop der Solarstromsternwarte Oberreith vorgesehen. Es wird dringend geraten, dafür sehr warme Kleidung mitzubringen.
    Anmeldung bei folgenden VHS möglich: VHS Wasserburg, VHS Waldkraiburg VHS Traunreut, VHS Altötting https://www.vhs-traunreut.de/kurssuche/kurs/Sternwarte-Oberreith-Der-Mond-unser-steter-Begleiter/W1115    


  • VHS: Sternwarte Oberreith – Jupiter König der Planeten
    11. März 2026 , 19:30h
    Wildparkstüberl Oberreith
    In diesem Vortrag zum Jupiter wird auf die Bewegung des Planeten am Firmament eingegangen. Der Planet und seiner Monde werden anhand von Teleskopbildern und Bildern von Raumsonden erläutert. Jupiter als massereichster Planet im Sonnensystem wirkt als „Staubsauger“ und hat Trojaner auf seiner Umlaufbahn eingesammelt.
               
    Treffpunkt: 19.30 Uhr, Eingang Gaststätte im Wildpark Oberreith, Oberreith 6 a, 83567 Unterreit. Der Kurs findet bei jeder Witterung statt. Bei gutem Wetter ist im Anschluss an den Vortrag eine Himmelbeobachtung mit dem großen Teleskop der Solarstromsternwarte Oberreith vorgesehen. Es wird dringend geraten, dafür sehr warme Kleidung mitzubringen. Anmeldung bei folgenden VHS möglich: VHS Wasserburg, VHS Waldkraiburg VHS Traunreut, VHS Altötting https://www.vhs-traunreut.de/kurssuche/kurs/Sternwarte-Oberreith-Jupiter-Koenig-der-Planeten/W1116  


Aktuelles aus dem Verein

  • Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026

    Der Vorstand von Astronomie im Chiemgau e.V. wünscht allen Besuchern, Unterstützern und Spendern und Mitgliedern eine Frohe Weihnacht, einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

    Wir freuen uns auf das nächste Jahr das  wieder viele spannende Ereignisse, Vorträge und Veranstaltungen für euch bereit hält.

  • Vereinsausflug 16. März 2024 zum Supernova-Planetarium & Volkssternwarte München
    AIC-Mitglieder + Familien nachmittags im Planetariums-Gebäude (Bild Christian Wagner)

    Unser AIC-Ausflug vom 16. März 2024 führte uns zu mehreren bedeutenden Astronomie-Zentren:

    1. Garching: ESO (European South Observatory)
    2. Garching: Supernova-Planetarium
    3. Abendführung an der Volkssternwarte München nach Essen beim Griechen “Poseidon”

    Ein niederländischer Astronom führte uns durch das ESO-Hauptquartier in Garching, incl. dem neuen beeindruckenden Tagungssal, wo Vertreter vieler Länder über künftige ESO-Vorhaben entscheiden, wie etwa den Bau der weltweit größten Sternwarte mit 39 Metern Durchmesser.

    ESO: Ein Spiegel-Segment für das 39-Meter-Teleskop
    ESO: Lego-Modell VLT
    Modell des 39-Meter-Teleskops
    ESO: Sitzungssaal

    Im hochmodernen Supernova Planetarium erlebten wir die Planetariumsshow “5000 Augen: Das Universum mit DESI kartieren”. Computer orchestrieren in perfekter Weise optische und Video-basierte Projektoren.
    Dann erkundeten wir die Astronomie-Ausstellung auf mehreren Stockwerken im hochmodernen Planetariums-Gebäude.

    Nach dem Abend-Essen südlich des Ostbahnhof München beim Griechen Poseidon gingen wir zur nahen Volkssternwarte, errichtet auf einem Betonbunker.

    Dort führte uns ein kompetenter Herr das gut 60 Jahre alte Zeiss-Planetarium ZKP1 aus der DDR vor, das rein Opto-Mechanisch läuft, aber auch auch mit alter Technik war die Darstellung sehr hübsch.

    Es war zwar komplett bewölkt, dennoch führte uns der witzige Martin Elsässer auf dem Dach die tollen Teleskope vor, erzählte dazu lustige Anekdoten, teils mit mit Opern-artigen Gesangs-Einlagen.
    Er zeigte uns das “Saturn-Okular”, wo dessen Bild direkt im Okular montiert ist. Unerfahrene Besucher wundern sich, wie man durch die geschlossene Kuppel schauen könne.
    Oder die Geschichte vom stressigen Beobachten der Raumstation ISS am 80cm-Teleskop, wo jeder Besucher nur wenige Sekunden die Raumstation mit eigenen Augen sehen darf, um sogleich dem Nächsten Platz machen zu müssen.
    Mehr von Martin’s schauspielerischem Talent könnt ihr in diesem Vortrags-Video zur Mondlandung sehen.
    Danach zeigte er uns noch die Werkstätten, wo Teleskope gebaut und repariert werden.

    Gegen Mitternacht fuhren wir dann zufrieden nach Hause

  • Sternwartenputz

    Einmal im Jahr benötigt unsere Sternwarte eine größere Aufträum und/oder Putzaktion.

    Diesesmal war es am 19. Juli wieder soweit.

    Ca. 10 Vereinsmitglieder versammelten sich vor der Sternwarte. “Bewaffnet” mit Besen, Schaufel, Staubsauger und Wischmop ging es dem Schmutz an den Kragen. In mehrern Gruppen aufgeteilt reinigten wir von oben nach unten den Beobachterraum. 

    Im Keller unserer Sternwarte wurde auch fleißig geputzt.

    Aber es gab zwei wichtige Aufgaben die erledigt werden mussten.

    1. Hauptspiegelreinigung

    So hatte sich seit der letzten Hauptspiegelreinigung (ca. 5 Jahre) sehr viel Staub auf dem Spiegel abgelagert. Das war auch bei den Beobachtungen, besonders wenn es an die grenzen des Teleskopes ging zu sehen. Ein Beobachtungsversuch an dem Gravitationslinsen Quasar B1422-231 zeigte das ein 18″ Dobson diesen eindeutig zeigte. Unser Newton sich dabei sehr schwer tat. Als Hauptgründe wurden eine Tubus/Sternwartenseeing und der verschmutze Hauptspiegel ausgemacht.

    Dieser Verschmutzung rückten wir nun gemeinsam zu leibe. Erst überlegten wir wie wir den Spiegel reinigen würden. Ausbauen oder in der Hauptspiegelzelle im Newton reinigen. Wir entschieden uns den Spiegel erstmal dort zu belassen. Das hatten wir früher auch schon so gemacht. Obwohl der Spiegel wirklich ein Warmesbad vertragen hätte können 😉

    Erst wurde der Spiegel ausreichend gespühlt um die größten Verschmutzungen gleich zu entfernen und diese anzulösen.

     

    Dann umwickelten wir den Spiegel am Randzylinder mit einem Klebeband und füllten nun Prilwasser in den Spiegel. So konnte der Spiegel schön einweichen. So verblieb der Spiegel ca. 1 Stunde in seiner Schönheitsmaske.

     

     

     

     

    Danach wurde das Wasser gewechselt und nochmal sauber nachgespült. Wieder mit dickem Seifigen Prilwasser bestückt rückten wir mit einem sehr Weichen Pinsel (Froschhaarpinsel 😉 ) den letzten Ablagerungen zu leibe.

     

     

     

     

    Jetzt konnten wir den Spiegel abermals spülen. Dabei nutzen wir das gute Destiliertwasser. Im Anschluss ging es dem letzten Schmutzpartikel noch mit einer hochprozentigen Isopropanol Mischung an den Kragen. Nach seiner letzten Spülung mit Destiliertem Wasser wurde er vorsichtig mit einem Föhn trocken geblasen. Durch die schrägstellung des Teleskopes konnten wir das Wasser und seine Rückstände problemlos ablaufen lassen und trocknen.

    Nach der Reinigung überprüften wir, wenn wir schon dabei sind die Justage des Teleskops. Es zeigte sich das hier nicht viel verstellt worden war. Ein paar kleine nackler an den Justierschrauben und schon war er wieder perfekt justiert.

     

    2. Lackieren der Fundamente für unsere neuen Mobilen Stellwände

    Seit dem wir unsere Sternwarte betreiben mussten wir unser Teleskop mit Stellwänden schützen. Diese sind notwendig da am Tag die Besucher des Wildparkes unsere Sternwarte und unsere Ausstellungen begutachten können.

    Seitdem mussten wir die Stellwände immer vom Teleskop weg tragen. Also wir noch jünger waren war das kein Problem. Selbst der Zahn der Zeit nagt am Vorstand 😉 Also überlegten wir schon lange wie wir auch unseren älteren Mitgliedern die Benutzung des Teleskopes ermöglichen können. Aber auch die Möglichkeit beibehalten können die Besucher unbeaufsichtigt die Sternwarte erforschen können.

    Oskar Pircher, Vorstand beim Bau der Sternwarte 2006/2007 macht sich seine gedanken. So plante und zeichnete er und baute ein lebensgroßes  Modell. Das zeigte eindrücklich wie es aussehen könnte und das es funktioniert. Da seine Möglichkeiten in seinem Keller doch sehr eingeschränkt waren übernahm ein Angehöriger von mir die weiter Umsetzung (Schoss merci für deine Arbeit). Nach mehreren anläufen, es fuxxt ja immer im Detail, wurden nun drei Mobilensockel gefertigt. Gebaut wurde das ganze aus Wasserfesten Spannpressplatten. Aber um zu verhindern das diese doch durch die immer wieder auftretende Feuchtigkeit in der Sternwarte langfristig beschädigt werden. Entschieden wir uns diese zu lackieren. 

    An diesem Tag konnten wir nun auch diese Arbeit erledigen. Udi übernahm mit eifer diese Arbeit. In mehren Schichten wurden nun die Sockel grundiert und lackiert. Jetzt können wir nun endlich die finalen Schritte unternehmen und die Stellwände darauf montieren. Einen genaueren Bericht gibt dazu dann später.

     

     


    Nach getaner Arbeit wurden die ganzen Putzutensilien verstaut. Bei einem lecker Essen, einem leichten Weißbier und natürlich bei diesen Temperaturen wichtig einem großen Eisbecher beschlossen wir diesen Tag. Und natürlich wurden schon wieder pläne geschmiedet… ua. auch wie wir das Tubusseeing reduzieren können. Das ist dann aber eine andere Geschichte die sicher auch seinen weg auf die Webseite finden wird..

    Danke an alle helfenden Hände:

    Anna, Wast, Burhard, Peter, Christan, Stefan, Sepp, Christian, Herbert,